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Methoden

Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

Der lösungsorientierte Ansatz ist eine spezielle Art der Gesprächstherapie. Sie geht von dem Standpunkt aus, dass es hilfreicher ist, sich auf Wünsche, Ziele und Ressourcen zu konzentrieren anstatt auf Probleme und deren Entstehung. Die lösungsorientierte Kurzzeittherapie unterscheidet sich von anderen Vorgehensweisen durch die Überzeugung des Beraters, dass bereits eine kleine Veränderung im Verhalten eines Menschen erhebliche und weitreichende Veränderungen aller übrigen Beteiligten nach sich ziehen kann. 

Die Klienten sind die Experten, weil sie, wenn sie mit einem Problem in die Beratung kommen, immer auch schon eine Idee von ihrer Lösung mitbringen. Die vorhandenen Fähigkeiten, Kompetenzen, Potentiale und Ressourcen werden bei dieser Methode in den Fokus genommen und alle Möglichkeiten ihrer aktiven Nutzung ausgeschöpft. Damit kann möglichst direkt, ganz aktuell und zeitnah eine Problemlösung  erzielt werden.

Zürcher Ressourcen Modell

Beim Zürcher Ressourcen Modell handelt sich um ein psychoedukatives Selbstmanagement-Training, das Menschen darin ausbildet, sich selbst optimal zu managen. Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) wurde von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause für die Universität Zürich entwickelt und beruht auf neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zum menschlichen Lernen und Handeln. 

Durch das ZRM  lernen Menschen ihre innere Haltung gegenüber einer belastenden Situation oder einem belastenden Umfeld  so zu ändern, dass sie wieder selbstbestimmt handeln können. Ein gutes Selbstmanagement führt zu einem erhöhten Selbstwirksamkeitserleben. Daraus resultiert eine niedrige Anfälligkeit für Ängste und eine größere Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben. Studien zeigen, dass ein gutes Selbstmanagement Zielbindung erzeugt und die psychische Belastung reduziert.

Durch eine abwechslungsreiche Folge von systemischen Analysen, Coaching, theoretischen Impulsreferaten und interaktiven Selbsthilfetechniken entwickeln und erweitern Menschen ihre persönlichen Kompetenzen. Das ZRM kann sowohl im Einzelcoaching wie im Gruppentraining erfolgen.

Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse integriert Ansätze aus der Tiefenpsychologie, Gestalttherapie, systemischen Therapie und Verhaltenstherapie. Mit ihrem Menschenbild orientiert sie sich an der Eigenverantwortung des einzelnen Menschen. Die Transaktionsanalyse bietet durch ihre vielfältigen Ansätze und Konzepte individuelle Hilfestellung für persönliche Lebensfragen, psychische Beeinträchtigungen und Erkrankungen. Sie macht innere Prozesse und lebensgeschichtliche Erlebnisse verstehbar und beschreibt und erklärt zwischenmenschliche  Kommunikation. Ihre lebensnahen, anschaulichen Konzepte helfen, die eigene Wirklichkeit zu analysieren, zu reflektieren und zu verstehen.

Als Kommunikationskonzept bietet die Transaktionsanalyse gute Erklärungsmodelle, um zwischenmenschlichen Kommunikation zu verstehen und effektiver miteinander zu gestalten. Als Persönlichkeitskonzept verhilft sie dazu, innere Prozesse und lebensgeschichtliche Entwicklungen zu verstehen. Einschränkende Sichtweisen können erkannt und überprüft werden und Handlungsspielräume erweitert werden. Die Transaktionsanalyse fördert eine wertschätzende Haltung sowohl sich selbst als auch anderen gegenüber. Sie wird erfolgreich angewandt in den Bereichen Beratung, Psychotherapie, Pädagogik und Organisationsentwicklung.

Verhaltenstherapie

Das Grundprinzip der Verhaltenstherapie geht davon aus, dass alle Verhaltensweisen erlernt sind und unser Dasein von einem lebenslangen Lernen geprägt ist. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass psychische Störungen auf einem Verhalten basieren, welches “falsch erlernt” wurde. In der Verhaltenstherapie geht es darum, dieses fehlerhafte Verhalten durch neues, unproblematisches Verhalten zu ersetzen. Für die erfolgreiche Umsetzung sind konkrete Übungen nötig, die in der Therapiesitzung stattfinden und eigenständig im Alltag durchgeführt werden können. Das oberste Ziel der Verhaltenstherapie ist, die Selbstmanagementfähigkeiten des Klienten aufzubauen, zu stärken und Hilfen zur Selbsthilfe zu vermitteln und einzuüben. Da die Verhaltenstherapie in ihrer praktischen Orientierung den Fokus auf Ziel und Lösung legt, sind oft schon nach kurzer Zeit Erfolge zu sehen.

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